Alte Obstsorten im oberbayerischen Alpenvorland

Ein Stück Heimat erhalten - Biodiversitätsprojekt will alte Sorten retten

In den sechs Landkreisen entlang der Alpenkette zwischen Weilheim-Schongau und Berchtesgadener Land werden seit 2015 im Auftrag der Regierung von Oberbayern seltene Apfel- und Birnensorten gesucht. Dabei wurden bisher rund 250 Bäume entdeckt, deren Früchte von namhaften deutschen Sortenkundlern nicht bestimmt werden konnten.

 

Im Rahmen eines 5jährigen Biodiversitätsprojektes sollen nun diese unbekannten oder „vergessenen“ Sorten nachgezogen und in Sortenerhaltungsgärten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


Die "Kümmerer"

Georg Loferer und Eva Bichler-Öttl sind die "Kümmerer" des Projektes "Apfel-Birne-Berge"

 

Bis Januar 2024 werden sich Projektmanagerin Eva Bichler-Öttl und Sortenkundler Georg Loferer um das Fortbestehen dieser Raritäten kümmern.

 

Zunächst sollen die „vergessenen“ Sorten mithilfe genetischer Fingerprints weiter untersucht werden: Möglicherweise lassen sich Früchte doch noch einer bekannten, aber sehr seltenen Sorte zuweisen. In einem nächsten Schritt werden alle unbekannten oder „vergessenen“ Sorten nachgezogen und diejenigen Sorten, die heute noch für die Verwertung interessant sind, vermehrt und mit Hilfe der Landschaftspflegeverbände bzw. der Kreisverbände für Gartenkultur und Landespflege verbreitet. Mehr lesen...

 

 

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Projekt!

Mit Vorträgen, Sortenausstellungen, Veredelungskursen und auf dieser Homepage wollen wir Sie über die alten Apfel- und Birnensorten im oberbayerischen Alpenvorland informieren. Ab 2023 können Sie die ersten Früchte in den Sortenerhaltungsgärten verkosten.

Wir werden Ihnen auf dieser Webseite nach und nach von unseren Projektergebnissen und -erfolgen berichten, Ihnen diverse hilfreiche Links zur Verfügung stellen und Sie auf interessante Veranstaltungen zum Thema Sortenvielfalt hinweisen.

 

Schauen Sie sich bei uns um!

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